Tour de Romandie 29.4.14 – 4.5.14

Das Glück war nicht auf meiner Seite, aber das Potenzial war da.

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Als eines meiner Saisonziele startete ich in Ascona zur Tour de Romandie. Das kurze Prologzeitfahren war noch nicht aussagekräftig. Dennoch zeigte ich eine gute Leistung und landete auf dem 30 Rang. Am nächsten Tag sollten wir dann vom Tessin über den Simplonpass nach Sion fahren. Doch weil es auf 2000 Meter schneite wurde die Etappe erst in Brig gestartet. Jedoch gab es vor dem Ziel in Sion noch eine harte Schlussrunde zu fahren. Als dritter passierte ich den Bergpreis und ging eigentlich recht vorsichtig in die Abfahrt. Dennoch rutschte mir in einer Linkskurve das Vorderrad weg und ich landete hart auf dem Boden. Ich stand zwar sofort wieder auf aber ich musste erst noch den Lenker richten und da war die erste Gruppe schon weg. So verlor ich bereits eine Minute auf die Besten und somit war eine gute Platzierung im Gesamtklassement schon fast unmöglich. In der Folge machten mir die Prellungen der Muskeln sehr zu schaffen. So ging ich angeschlagen in die entscheidende Bergetappe am Freitag. Vier hohe Berge und total 3500 Aufstiegsmeter sorgten für grosse Abstände. Ich versuchten unseren Teamleader Mathias Frank so gut wie möglich zu unterstützen und pilotierter ihn in einer guten Position in den letzten Aufstieg nach Villars-sur-Ollon rein. Mit einer super Leistung kam er in der 2. Gruppe ins Ziel und war auf dem 5. Gesamtrang. Ich hielt mich auch noch recht gut und kam in der 3. Gruppe ins Ziel und war nun auf Rang 13. Die definitive Entscheidung brachte das Einzelzeitfahren in Neuenburg. Doch auch heute hatte ich kein Glück. Plötzlich verklemmt sich meine Kette und ich musste aufs normale Rennrad umsteigen. So verlor ich wieder viel Zeit und fiel im Gesamtklassement noch auf den 16. Rang zurück. Dies war aber nur noch nebensächlich. Wichtig war, dass bei Frank alles passte. Er konnte sich noch um eine Position verbessern und war am Ende vierter. Es war wirklich eine tolle Teamleistung mit einer super Leistung des Leaders. Persönlich war es für mich natürlich enttäuschend aber nicht das Ende der Welt.

Resultate & Streckeninfo: http://www.procyclingstats.com/race/Tour_de_Romandie_2014-Stages

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