Tirreno Adriatico

Das Rennen zwischen den Meeren wird die Rundfahrt auch genannt. Denn von der Toskana führt die Strecke über die Abruzzen an die Adria. Während den 7 Etappe gab es ein Mannschaftszeitfahren, drei Flachetappen, zwei Bergetappen und ein Einzelzeitfahren. Für mich diente die Rundfahrt als Formaufbau für den Spätfrühling. Dennoch wollte ich im Gesamtklassement möglichst gut abschneiden. Ich hatte gute Beine und das schöne Wetter machte Lust Rennen zu fahren. Leider lief es aber auf den Bergetappen nicht wie gewünscht weil die Muskeln im Becken und Gesäss plötzlich verkrampften. So musste ich mich mit einem Platz im Mittelfeld zufrieden geben.  Auch im Zeitfahren war es nicht anders. Frustriert war ich deswegen zwar nicht aber ein gutes Resultat wäre sicher schöner gewesen.

Mehr Infos: http://www.procyclingstats.com/race/Tirreno_Adriatico_2014

Tirreno Adriatico 2014

Tirreno Adriatico 2014

Hier beim Mannschaftszeitfahren an 3. Stelle oben und an 6. Stelle unten

Tirreno Adriatico 2014

Roma Maxima

Für mich ist es eines der schönsten Eintagesrennen in Italien und dass nicht nur weil Start und Ziel direkt vor dem Kolosseum ist. Sondern auch weil die 195 Km durch eine schöne Berglandschaft im Hinterland vom Rom führen und mir die Strecke sehr zusagt. Es war die genau gleiche Strecke wie im letzten Jahr und so konnte ich meine Leistung zum letzten Jahr vergleichen. Am entscheidenden Berg konnte ich ein gutes Tempo fahre. Jedoch verpasste ich den Anschluss an die erste 10er Gruppe knapp. Doch weil noch ein 20 Km langes Flachstück kam waren beim Zielsprint wieder viele Fahrer beisammen womit die Chancen auf ein gutes Resultat dahin waren. Denn im Massensprint auf dem Kopfsteinpflaster hatte ich keine Chance und fuhr als 27. ins Ziel. Beim analysieren der Leistungsdaten zeigte sich dann, dass ich den Berg schneller fuhr als im letzten Jahr was zwar nur ein unbedeutendes Randdetail ist, aber mir dennoch Zuversicht gibt auf dem richtigen Weg zu sein.

Roma Maxima

 

GP Lugano

Nachdem das Rennen im letzten Jahr wegen Schnee abgesagt wurde, war es dieses Jahr sonnig bei angenehmen Temperaturen. Mir war es dennoch zu kalt, denn ich war Gesundheitlich etwas angeschlagen und darum ohne Ambitionen. So versuchte ich wenigstens meinen Teamkollegen zu helfen damit diese ein gutes Resultat erzielen konnten. So leistete ich während 100 Km vorne am Feld Führungsarbeit um die 8 Fahrer starke Spitzengruppe einzuholen. 20 Km vor dem Ziel war dies geschafft und meine Kraft aufgebraucht. Ich fuhr das Rennen in einer hinteren Gruppe zu Ende. Als bester Teamkollege klassierte Jerome Pineau auf dem guten 5. Rang.

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Hier an dritter Stelle bei der Tempoarbeit mit Patricke Schelling vor mir.