Tour du Haut Var

Es geht aufwärts mit der Formkurve.
Auch mein zweiter Renneinsatz führte mich nach Südfrankreich. An der Côte d’Azur fuhr ich die zweitätige Tour du Haut Var. Die erste Etappe war zwar hügelig aber nicht entscheidend. Aber die zweite Etappe war mit 210 Km und 3000 Höhenmetern sehr selektiv. Die Teamtaktik war es in einer frühen Spitzengruppe präsent zu sein und dies war mein Job. Zwar schaffte ich es in die Gruppe zu kommen, allerdings unter grossem Kraftaufwand. Denn ich setzte mich erst vom Feld ab als die 7 anderen Fahrer schon einen Vorsprung von 30 Sekunden hatten. Schliesslich prägte unsere Gruppe während 150 Km das Renngeschehen aber eben leider nicht bis zum Schluss. Nach unserer Einholung waren meine Kräfte aufgebraucht und so stieg ich vorzeitig aus dem Rennen aus. Dennoch kann ich mit der Rundfahrt einigermassen zufrieden sein.

Marcel Wyss in der Spitzengruppe an der Tour du Haut-Var IAMcycling_MarcelWyss_article_s

Tour Méditerranéen

Pleiten, Pech und Pannen an der Mittelmehr-Rundfahrt 13. – 16. Februar 2014

Wie jedes Jahr freute ich mich sehr auf das erste Rennen der Saison. Dieses Jahr war es die viertägige Mittelmehr-Rundfahrt im Süden von Frankreich. Das gute Gefühl der letzten Trainings gab mir Zuversicht einen guten Saisonstart hinzulegen. Aber bereits auf der ersten Etappe kam ich mit viel Rückstand ins Ziel, weil ich kurz Unaufmerksam war und das Feld in diesem Moment wegen starkem Seitenwind geteilt wurde. Die 2. Etappe kam mir mehr entgegen weil es mehr Berge hatte. Doch dann wurde ich unverschuldet in einen Massensturz verwickelt. Es passierte mit 65 Km/h in einer Abfahrt. Ich konnte mein Tempo vor dem Aufprall zwar noch etwas abbremsen, dennoch knallt ich voll auf  Kopf und Rücken und fuhr mit Schmerzen als letzter ins Ziel. Leider wurden am Tag darauf die Schmerzen im Rücken mehr sodass ich beim Einzelzeitfahren total blockiert war und wieder viel Zeit verlor. Auch auf der letzten Etappe lief es nicht besser. Denn wieder bekam ich einen Schlag gegen den Kopf als mir in der Verpflegungszone eine volle Cola-Dosa an den Hinterkopf geschleudert wurde. Nun war ich auch mental etwas verunsichert und gab das Rennen im Kopf schon auf. Im Schlussaufstieg zum Mont Faron oberhalb von Toulon ging die Rundfahrt mit einem schlechte Gefühl zu Ende. Das einzig Gute an dieser Rundart war das Wetter und die Leistung meiner Teamkollegen, welche zwei dritte Ränge holten.

Reslutate: http://www.procyclingstats.com/race/Tour_Mediterraneen_Cycliste_Professionnel_2014-Stages

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Jetzt geht’s los!

Mit einem Trainingslager in Calpe an der Costa Blanca in Spanien habe ich die Saisonvorbereitung abgeschlossen. Bei besten Bedingungen trainierte ich eine Woche lang mit meinem Teamkollegen Mathias Frank. Das erste Rennen, die Tour Méditerranéen  startet am 13. Februar in Südfrankreich und dauert vier Tage.

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