SM-Strasse in Cham 24.06.2012

Wie gewöhnlich, fand auch heute am letzen Juni Sonntag die Schweizermeisterschaft im Strassenrennen statt. Der Rundkurs in Hagendorn bei Cham, war nicht für Bergfahrer gemacht. Auf den schmalen Strassen waren die Allrounder in der Favoritenrolle. Doch auch die Distanz von 203 Km würde ein Rolle spielen. Bereits in der 3. von 22 Runden bildete sich die entscheidende Gruppe. Es lösten sich etwa 20 Fahrer vom Feld und mit dabei waren fast alle Favoriten. Auch ich war dabei doch die Beine fühlten sich nicht wirklich gut an. Als der Vorsprung gross genug war, begann das Team BMC welches mit 5 Fahrern vertreten war zu attackieren. Es war nicht einfach denn ich musste mich entscheiden bei welchen Attacken ich mit ging und bei welchen nicht. Leider verpasste ich die 8 Fahrer starke Gruppe welche sich 6 Runden vor Schluss absetzte und so fuhr ich in der zweiten Gruppe die noch aus 6 Fahrern bestand. Vorne siegte Martin Kohler vor Michael Albasini und Fabian Cancellara. Ich sprintete noch auf Rang 10.

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SM-Zeitfahren, 20.06.2012

Keine Medaille an der Schweizermeisterschaft trotz guter Leistung.
Am Mittwoch fand im Solothurnischen Messen die Schweizermeisterschaft im Einzelzeitfahren statt. Mein Ziel war es eine Medaille zu gewinnen doch in diesem Jahr war die Konkurrenz sehr stark. Ich kannte die 51 Km lange Strecke auswendig weil ich die 25.5 Km Runde im Training einige Male abgefahren war. Aber weil es keine schwierigen Kurven gab und keine nennenswerten Steigungen hatte ich keinen Vorteil gegenüber den anderen. Wie gesagt hatten wir 2 Runden zu fahren. Noch nie zuvor war ich ein so langes Zeitfahren gefahren. Es war sehr wichtig die erste Runde nicht zu schnell zu fahren. Diese dosierte Fahrweise gelang mir gut und dennoch holte ich den vor mir gestarteten Fahrer bereits nach einer Runde ein. Ich hatte ein gutes Gefühl und gab in der zweiten Runde alles. Doch es sollte nicht genug sein. Ich verpasste die Medaille um über eine Minute. Auf Fabian Cancellara verlor ich über drei Minuten. Dies reichte zu Rang 5.
Logisch war ich damit nicht zufrieden aber mit meinem geringen Körpergewicht kann eine Stunde lang nicht schneller als 48 Km/h fahren im Durchschnitt. Es waren einfach vier andere Fahrer stärker als ich.

Ster ZLM Tour 14. – 17.06.2012

Die Form kommt: Rang 15 im Gesamtklassement

Vom Donnerstag bis Sonntag bestritt ich das erste Mal eine Rundfahrt in Holland. Allerdings waren wir an einem Tag auch in den Belgischen Ardennen unterwegs. Die erste Etappe war flach und endete erwartungsgemäss in einem Massensprint. Es war schon ein total anderer Rennrhythmus als ich mir gewohnt war und so hatte ich etwas Mühe und kam zum Glück ohne Zeitverlust als 112. ins Ziel. Die zweite Etappe bot schon viel mehr  Schwierigkeiten. Einerseits regnete es und andererseits gab es viele kleine Anstieg zu meistern. Dennoch kam es in Hollands Süden zu einem Massensprint wo ich 34. wurde. Die dritte Etappe in den Belgischen Ardennen sollte die Rundfahrt entscheiden. Es war mit 188 Km die längste Etappe und es regnete den ganzen Tag. Leider schaffte ich es nicht wie gewünscht vorne im Feld zu fahren und so verpuffte ich unnötig Kraft weil sich das Feld nach jeder Kurve in die länge zog und so ein Handorgeleffekt entstand. Zudem vertat ich mich in der Materialwahl sodass ich noch mehr Kraft aufwenden musste. Dennoch war ich im Ziel dieser bergigen Etappe in der ersten Gruppe und wurde 21. Die letzte Etappe war noch einmal flach und wurde vom starken Wind gesteuert. Es war den ganzen Tag sehr nervös und es grenzte an ein Wunder, dass es keine Stürze gab. Heute hielt ich mich immer vorne im Feld auf und so kam ich im Massensprint auf den 35 Rang. Ab der zweiten Etappe hatte ich mich im Gesamtklassement stetig verbessert und so schloss ich die Rundfahrt auf einem guten 15. Rang ab. Mit diesem Resultat bin ich zuversichtlich meine Bestform im Juli wieder zu haben. Dann steht mit der Österreich Rundfahrt mein Saisonziel an.

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GP Gippingen 7.6.2012

Das Rennen in Gippingen ist ein echter Klassiker und das letzte verbliebene Profi Eintagesrennen in der Deutschschweiz. Dementsprechend hochkarätig war das Starterfeld. Viele Fahrer nutzen dieses Rennen als Vorbereitung zur Tour de Suisse. Weil unser Team zur Schweizer Landesrundfahrt nicht eingeladen wurde war dies nun halt der einzige Auftritt vom Team NetApp in der Schweiz. Es galt 15 Runden auf einem anspruchsvollen Rundkurs zu absolvieren. Insgesamt, 180 Km und 2700 Höhenmeter kamen so zusammen. Schon früh setzten sich drei Fahrer ab und das Hauptfeld liess sie bis auf 11 Minuten davon fahren ehe reagiert wurde. Ich erfreute mich an recht guten Beinen und konnte gut mithalten. Auch als 4 Runden vor Schluss sich das Feld am Berg teilte blieb ich vorne dabei. Doch die Spitzengruppe hatte immer noch einen recht grossen Vorsprung und so musst ich auch noch Führungsarbeit leisten für unseren Teamleader Leo König. So hatte ich dann in der letzten Runde keine Kraft mehr um den Besten zu folgen. Ich kam mit 2 Minuten Rückstand auf den Sieger ins Ziel auf Rang 31. Das Hauptfeld allerdings war noch weiter zurück mit 8 Minuten. Tatsächlich retteten die drei Spitzenfahrer 30 Sekunden ins Ziel und so sprintete Leo nur noch um Rang drei. Er wurde schliesslich sechster und bedankte sich bei mir für meine Arbeit. Und wieder darf ich sagen, dass sich mein Form weiter verbessert hat.

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GP Mobiliar, Kirchdorf 03.06.2012

Heute nahm ich die Gelegenheit war, beim nationalen Rennen in Kirchdorf weitere Rennkilometer zu sammeln. Zudem war es mein Heimrennen weil ich nur 10 Km von der Rennstrecke wohne. So startete ich recht motiviert um 08:00 zu den 17 Runden à 8.8 Km. Bereits kurz nach dem Start begann es zu regnen aber kalt war es zum Glück nicht. Dennoch fühlten sich meine Beine überhaupt nicht gut an. Ich musste mich sehr quälen um den Anschluss an die Spitzengruppe zu schaffen. In der letzten Rennstunde wurden die Beine besser doch da waren bereits zwei Fahrer entwischt. Es ging also nur noch um Rang 3. Doch im Zielsprint der kleinen Gruppe zeigte sich meine Schwäche im Sprint und so wurde ich nur achter. Dennoch war es ein guter Tag für mich weil ich merke, dass es aufwärts geht.